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Kees-Kieren

Lesezeit 2026

04.11.2026
Lesezeit 2026

2025 Der Jahrgang

Der 2025er Jahrgang zeigt eindrucksvoll, wie viel Charakter und Trinkfreude in ihm steckt. Die intensive und sorgfältige Sortierarbeit während der Traubenlese hat sich gelohnt: Unsere Weine präsentieren sich ausgesprochen expressiv und fruchtbetont. Bereits in der Nase begeistert eine hohe Aromenintensität, die sich am Gaumen mit viel Ausdruck und Klarheit fortsetzt. 

Trotz der rasch ansteigenden Mostgewichte ist es uns gelungen, wunderbar leichte Kabinette mit lediglich 11,5 % vol. Alkohol im trockenen Bereich zu erzeugen. Im Premiumsegment zeigt sich der Jahrgang dagegen von seiner fülligen, kraftvollen Seite – und das über sämtliche Geschmacksrichtungen hinweg. Moderate Säurewerte sorgen dabei für eine harmonische Balance und einen angenehmen Trinkfluss. 

So vereint der Jahrgang 2025 intensive Fruchtaromen und ausgeprägten Sortencharakter mit einer angenehmen Zugänglichkeit. Ob unkomplizierter Alltagswein, feinfruchtiger Kabinett oder ausdrucksstarker Premiumwein: Der Jahrgang bietet eine vielseitige Auswahl für unterschiedliche Geschmäcker und Gelegenheiten. 

Auch die bisherigen Auszeichnungen bestätigen die Qualität unserer Arbeit. Im VINUM Weinguide wurde unsere Gesamtbewertung von 3 auf 3,5 Sterne angehoben. Eine wunderbare Bestätigung, dass sich unser stetiges Streben nach Qualität auszahlt. Bei der Wein- und Sektprämierung wurden unsere eingereichten Rieslingweine zudem mit 14 Gold- und 4 Silbermedaillen ausgezeichnet. Über diese Anerkennung freuen wir uns sehr – sie ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Als Honorierung für die vielen hohen Bewertungen werden wir auch 2026 wieder mit einem Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer ausgezeichnet.

2026 Das Jahr für den Wein

Wieder einmal begann das Jahr mit einem ungewöhnlich warmen Frühjahr, bevor uns das Wetter bis Mitte Mai zunächst ordentlich Regen und kühle Luft bescherte. Doch ab Mitte Mai wendete sich das Blatt: Die Witterung wurde beständig und ausgesprochen sonnig. Die Reben entwickelten sich rasant, und mit einer frühen Blüte Anfang Juni startete der 100-Tage-Countdown bis zur Traubenlese. 

Was folgte, war ein Sommer der Extreme. Drei Monate in Folge kletterten die Temperaturen immer wieder über die 40-Grad-Marke. Gleichzeitig blieb der dringend benötigte Regen weitgehend aus. Bis Ende September verzeichneten wir rund 40 % weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr, bei einer um 2,5 °C höheren Durchschnittstemperatur. Dazu kamen sage und schreibe 50 % mehr Sonnenscheinstunden als im langjährigen Mittel. 

Diese außergewöhnliche Witterung stellte uns vor besondere Herausforderungen. Vor allem unsere Junganlagen mussten wir gezielt bewässern, um die jungen Reben bei der extremen Trockenheit zu unterstützen. Gleichzeitig sorgten die vielen Sonnenstunden und die Wärme für eine rasante Reifeentwicklung der Trauben. Die Konsequenz: Wir starteten so früh mit der Rieslinglese wie noch nie in der Geschichte unseres Weinguts.

 Drei Wochen lang konnten wir bei traumhaftem, stellenweise allerdings schon fast zu heißem Wetter unsere Trauben ernten. Die Bedingungen waren dabei nahezu ideal für die Gesundheit der Früchte: Wir konnten kerngesunde Trauben mit hervorragender Reife und Aromatik einbringen. Allerdings forderte die Trockenheit ihren Tribut. Die Beeren blieben klein und enthielten nur wenig Saft, sodass die Erträge deutlich geringer ausfielen als gewohnt. 

Was uns die Natur an Menge vorenthielt, machte sie jedoch durch die Qualität mehr als wett. Schon während der Lese zeichnete sich ab, dass uns ein außergewöhnlicher Jahrgang bevorsteht. Von unseren Gutsweinen bis hin zu den edelsüßen Spitzenweinen erwarten wir eine herausragende Qualität – quer durch alle Prädikatsstufen, vom QbA bis zur Trockenbeerenauslese (TBA).

Neuzugang Blanc de Noir Sekt

Seit diesem Jahr ergänzt ein Blanc de Noir Sekt vom Spätburgunder unsere Auswahl des prickelnden Genusses. Wie unser Riesling Winzersekt wird auch dieser nach der traditionellen Methode der Flaschengärung hergestellt. Dabei wird der Grundwein zu seiner zweiten Gärung auf der Hefe in die Sektflasche gefüllt. Die entstehende Kohlensäure bleibt in der Flasche und sorgt so für ordentlich Druck auf dem Korken und den feinen Mousseux. Im Vergleich zum Riesling Sekt kommt der Blanc de Noir Sekt etwas schmelziger und sanfter daher.

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No. 43

Blanc de Noir Sekt brut

Ein feinperliger Sekt aus Spätburgunder. Erst als Blanc de Noir direkt gekeltert und dann traditionell nach der Méthode champenoise auf der Flasche gegärt

Alk
13,0%
Jahrgang
Flasche
 12,90 €
17,20 €/l
Food labeling

Neuzugang Alkoholfrei

Lange haben wir viel probiert, seit diesem Jahr ist es endlich so weit: Unser erster alkoholfreier Riesling und unser alkoholfreier Riesling-Schaumwein ergänzen unser Sortiment. 

Unser Anspruch war es, alkoholfreie Alternativen zu schaffen, die nicht nur eine Alternative sind, sondern auch geschmacklich überzeugen. Dafür setzen wir auf sorgfältig ausgewählte Trauben, eine harmonische Abstimmung von Restsüße und Säure sowie moderne, schonende Verfahren zur Entalkoholisierung. So bleiben die fruchtigen Riesling-Aromen bestmöglich erhalten und bilden die Grundlage für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis. 

Das Ergebnis macht uns stolz: zwei alkoholfreie Varianten, die zeigen, dass sich bewusster Genuss und echter Geschmack wunderbar verbinden lassen. Wir freuen uns, Ihnen unsere Neuzugänge vorstellen zu dürfen – und sind überzeugt, dass sie nicht nur für alle interessant sind, die auf Alkohol verzichten möchten.

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No. 39

KeeZero Riesling alkoholfrei

Unser alkoholfreier (<0,5 %vol) Riesling basiert auf einem fruchtigen Riesling Kabinett. 

Flasche
 10,90 €
14,53 €/l
Food labeling
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No. 72

KeeZero Riesling prickelnd alkoholfrei <0,5 %vol

Flasche
 11,90 €
15,87 €/l
Food labeling

 Der Wein & Die Zeit

Ein guter Wein macht nicht nur im Moment des Kaufens Freude, sondern kann sich mit der richtigen Lagerung über Jahre hinweg weiterentwickeln. Doch wie lagert man Wein eigentlich richtig? Welche Flaschen sollte man jung genießen, und welche profitieren von etwas Geduld? Wir möchten Ihnen einen kleinen Einblick in die spannende Welt der Weinreife geben.

Der richtige Platz für Ihren Wein

Die ideale Weinlagerung beginnt mit den richtigen Bedingungen. Besonders wichtig sind eine möglichst konstante Temperatur und Dunkelheit. Dabei ist die Temperaturkonstanz sogar wichtiger als eine besonders kühle Lagerung. Ein Ort, an dem das Thermometer zwischen Tag und Nacht oder je nach Jahreszeit stark schwankt, ist daher weniger geeignet als ein Platz mit gleichmäßigen Temperaturen. Temperaturen von über 20 °C sollten allerdings möglichst vermieden werden.
Wärme beschleunigt die chemischen und biologischen Reifeprozesse in der Flasche. Der Wein entwickelt sich dadurch schneller, was allerdings nicht bedeutet, dass er schneller besser wird. Im Gegenteil: Bei dauerhaft hohen Temperaturen kann er seine Frische verlieren und unerwünschte Alterungsnoten entwickeln. Für eine längere Lagerung sind Temperaturen im Bereich von etwa 10 bis 15 °C ideal geeignet.
Auch Licht spielt eine wichtige Rolle. Weinflaschen sind deshalb häufig aus grünem oder braunem Glas gefertigt, welches einen Teil der schädlichen UV-Strahlung abhält. Denn Licht kann Reaktionen im Wein auslösen und seine Aromen negativ beeinflussen. Ein dunkler Keller oder ein geschlossener Schrank ist daher deutlich besser geeignet als ein helles Regal in der Küche.
Wie lange kann Wein gelagert werden?
Ob ein Wein jung getrunken werden sollte oder von einer längeren Flaschenreife profitiert, hängt von seiner Qualität und seinem Stil ab. Um das zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Entwicklung seiner Aromen.

Schatzkammer

Drei Stufen der Weinaromatik

Primäraromen – die Handschrift der Traube

Die primären Aromen stammen vor allem von der Rebsorte und den Trauben selbst. Sie prägen den ursprünglichen Charakter eines Weines und reichen von Zitrus, Apfel und Pfirsich über Muskatnoten bis hin zu floralen Nuancen. Besonders aromatische Rebsorten wie Sauvignon Blanc oder Scheurebe zeigen diese Eigenschaften sehr ausgeprägt. Auch die fruchtbetonten Noten vieler junger Weine gehören zu dieser ersten Aromenschicht.

Sekundäraromen – das Ergebnis der Gärung

Während der alkoholischen Gärung entstehen durch die Arbeit der Hefe zahlreiche weitere Aromastoffe. Sie verleihen dem Wein zusätzliche Komplexität und können beispielsweise an reife Früchte, Hefe oder bestimmte Gewürze erinnern. Welche Aromen entstehen und wie intensiv sie ausgeprägt sind, hängt unter anderem von der Art der Hefe, der Gärtemperatur und der Nährstoffversorgung ab. Gemeinsam mit den Primäraromen bilden sie das Fundament des Weines.

Tertiäraromen – die Magie der Reife

Mit der Zeit verändert sich der Wein in der Flasche. Die Aromen werden komplexer, die frischen Fruchtnoten treten häufig etwas in den Hintergrund und entwickeln sich in Richtung reiferer, würzigerer und manchmal auch honigartiger Nuancen. Beim Riesling können mit zunehmender Reife beispielsweise Noten von Honig, getrockneten Früchten oder die für gereifte Rieslinge typische Petrolnote entstehen. Auch die Säure kann durch die Veränderungen des gesamten Aromeneindrucks harmonischer und besser eingebunden wirken. Der Wein gewinnt an Tiefe und entwickelt eine ganz neue Charakterseite.

Der Verschluss und seine Auswirkung

Auch der Flaschenverschluss hat Einfluss darauf, wie sich ein Wein über die Jahre entwickelt. Dabei spielt vor allem die Menge an Sauerstoff eine Rolle, die durch den Verschluss in die Flasche gelangt. In geringen Mengen kann Sauerstoff die Reifung unterstützen und zur Entstehung komplexer Aromen beitragen. Würde jedoch zu viel Sauerstoff an den Wein gelangen, kann dies zu einer vorzeitigen Oxidation führen, bei der Frische und Frucht zunehmend verloren gehen.
Naturkorken, Glas- und Schraubverschlüsse unterscheiden sich unter anderem in ihrer Sauerstoffdurchlässigkeit. Studien haben gezeigt, dass Schraubverschlüsse in der Regel weniger Sauerstoff durchlassen als Naturkorken. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass der Sauerstoffeintrag durch Naturkork zu hoch ist. Vielmehr kann er die Reifung des Weins auf natürliche Weise begleiten und zu seiner aromatischen Entwicklung beitragen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Verschluss, Weincharakter und vorgesehener Lagerdauer.
Auch bei der Art der Lagerung gibt es Unterschiede: Weinflaschen mit Naturkorken werden traditionell liegend aufbewahrt, damit der Korken nicht austrocknet. Bei Schraub- und Glasverschlüssen ist das nicht erforderlich – solche Flaschen können problemlos stehend gelagert werden.
Jung genießen oder lieber reifen lassen?
Nicht jeder Wein wird durch eine lange Lagerung besser. Entscheidend ist, welcher Weinstil Ihnen persönlich am meisten Freude bereitet.
Fruchtbetonte Weine, die vor allem von ihrer frischen, lebendigen Aromatik leben, schmecken häufig in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Abfüllung besonders schön. Dazu zählen beispielsweise unser Blanc de Noir und unser Rosé. Mit der Zeit verlieren die frischen Fruchtnoten an Intensität, weshalb diese Weine meist nicht für eine langjährige Lagerung gedacht sind.
Beim Riesling sieht das anders aus. Seine primäre Frucht steht häufig weniger allein im Vordergrund als bei ausgeprägt aromatischen Rebsorten. Gleichzeitig besitzt er eine besondere Fähigkeit, sich über Jahre hinweg weiterzuentwickeln. Aus der anfänglichen Frische können vielschichtige Reifearomen entstehen, während sich die einzelnen Komponenten des Weines zunehmend harmonisch verbinden. Ein guter Riesling kann dadurch mit zunehmendem Alter deutlich an Tiefe und Komplexität gewinnen.

Was macht einen Wein lagerfähig?

Generell gilt: Ein hoher Qualitätsanspruch, schonende Verarbeitung und ein solides Fundament der Inhaltsstoffe schaffen gute Voraussetzungen für eine lange Lagerung. Alkohol, Säure, Restzucker und weitere Inhaltsstoffe tragen auf unterschiedliche Weise zur Stabilität und Entwicklung eines Weines bei. Dabei kommt es immer auf das Zusammenspiel an – ein einzelner Wert allein entscheidet nicht darüber, wie lange ein Wein Freude bereitet.
Gerade Riesling profitiert von seiner Säurestruktur, die auch nach Jahren für Frische und Spannung sorgen kann. Hochwertige Rieslinge können sich über fünf bis zehn Jahre und teilweise deutlich länger positiv entwickeln. Bei edelsüßen Rieslingen kommen der hohe natürliche Zuckergehalt und die Säure als wichtige stabilisierende Faktoren hinzu. Spitzenweine dieser Kategorie können bei geeigneter Lagerung sogar über Jahrzehnte hinweg reifen.


Unser Tipp: Probieren Sie sich durch die Jahre!
 

Bei aller Theorie bleibt Wein ein Naturprodukt, dessen Entwicklung sich nicht exakt vorhersagen lässt. Jeder Jahrgang, jede Flasche und jeder Lagerort bringt eigene Voraussetzungen mit. Unser Tipp lautet deshalb: Legen Sie von einem lagerfähigen Wein mehrere Flaschen zurück und öffnen Sie in regelmäßigen Abständen eine davon. So können Sie selbst erleben, wie sich Frucht, Säure und Aromatik verändern und welcher Reifezeitpunkt Ihnen am besten gefällt.


Denn letztlich gibt es nicht nur den einen perfekten Moment, einen Wein zu genießen. Ob jung und frisch oder gereift und vielschichtig – entscheidend ist, dass er Ihnen schmeckt. Und manchmal lohnt es sich, eine Flasche für einen besonderen Anlass zurückzulegen. Wer weiß, welche spannende Entwicklung bis dahin in ihr steckt?

* Price inclusive 19% VAT, plus shipping costs.

** Shipping happens for insurance only in full packages of 6,12 or 18 bottles. These restrictions don't apply for pickup.

To the revocation

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  2. Lesezeit 2026
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54470 Graach/Mosel

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Fax: 06531 / 1593

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